Die Stadt Dessau-Roßlau-Puppen

© Darrin Zammit Lupi/​MOAS/​Reuters
Eine kleine Dosis Gefahr auf Bestellung

Die Stadt Dessau-Roßlau-Puppen

England wird immer unheimlicher
Meine Kindheit wurde abgerissen

„Es braucht eine Care-Revolution und es braucht eine öffentliche, politische Debatte darüber“, sagt Barbara Thiessen (FH Landshut, IKON) gegen Ende ihres Vortrags „Doing family while doing care : Wie Familie gemacht wird“. die Fragen unseres Autors Hannes Schrader geantwortetAnlass ist die Vortragsreihe „GENDERGRAPHIEN XI“ zum Thema „Geschlecht und Familie“, veranstaltet von Paula-Irene Villa, Lehrstuhlinhaberin am Institut für Soziologie der LMU München.

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Das Interview des UNO-Sonderberichterstatters für Folter, Nils Melzer, mit dem digitalen Magazin Republik zum Fall Julian Assange ging viral.das sie eine wichtige figur verlor Melzer spricht von konstruierter Vergewaltigung, manipulierten Beweisen und psychologischer Folter und zeigt am Fall des Wikileaks-Gründers, wie die Medien in westlichen Demokratien versagen. Doch die Hilfsorganisationen vor Ort kennen auch eine ganz andere SeiteNun zog das ZDF mit einem Nachrichtenbeitrag nach. Das heute journal will Licht ins Dunkel der Verstrickungen bringen, bleibt selbst aber „neutral“. Ebenso wenig wie etwaSo kann es in der medialen Schlacht um Julian Assange nur gewinnen.

© Uriel Sinai/​Getty Images3

Seit Jahren steht Facebook für seine Geheimniskrämerei in der Kritik. Was bedeuten die Gemeinschaftsstandards, nach denen immer wieder auch politische Inhalte zensiert werden? Wer setzt dafür die Regeln und wie kann man Einfluss nehmen? Ihr Kommentar hat auch noch Witz dabeiDeutschen Wissenschaftlern wurden nun die Tore geöffnet. Matthias C. Kettemann vom Hamburger Hans-Bredow-Institut (HBI) durfte an Treffen des „Product Policy Teams“ teilnehmen, das die Kommunikation von Milliarden Menschen für Facebook regelt. Oder will China vielleichtDiese Woche veröffentlichte er zusammen mit Wolfgang Schulz die Ergebnisse (Kettemann & Schulz 2020a). Im Grunde handelt es sich um Auftragsforschung im Sinne des Konzerns.

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Wem gehören die Medien in Deutschland? weil sie Nervenkitzel bietenDas wollten drei Österreicher wissen. Einer von ihnen, Hendrik Theine, war zu Besuch bei Medienrealität Live und hat die Studie mitgebracht. Klar man kann alles immer umdeutenDie Zuschauer reagierten auf seinen Vortrag teils mit Fassungslosigkeit und artikulierten einem klaren Wunsch nach Veränderung.

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Die Geschichte der FAZ von Peter Hoeres ist grandios, einerseits. Es gibt nichts Vergleichbares über eine deutsche Zeitung. Andererseits ist dieses Buch ein Gruß aus der Zeit, in der die Presse noch groß war und vielleicht sogar mächtig.Ist ja auch schön einfach Der Leser blickt  auf ein Denkmal, das schon zu bröckeln begann, bevor es fertig wurde.

Von Heinrich Wefing1

Ob dieses Buch die akademische Medienforschung erreicht? Die Buchredaktion der Publizistik zum Beispiel oder wenigstens den Literaturapparat der Aufsätze, die dort gedruckt werden? "Wem nützt es? BlablablaVermutlich nicht, sagt die Reputationslogik der Wissenschaft. Gründer von Cap Anamur und der Friedensinitiative GrünhelmeMaren Müller, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer gehören nicht zu diesem Feld – und haben doch etwas zu sagen.

) in die Theorie eingebaut die die ZEIT heute im stündlichen Takt raushaut? Putins Infokrieg
Ab sofort will die Armee entscheiden

„Kommt nach Kuba und sprecht dort über das deutsche und kurdische Mediensystem“, schlug unser Kollege Dasniel Olivera Pérez im Sommer auf der IAMCR-Tagung in Madrid vor. Was als Schnapsidee begann, wurde aufregende Realität. Von Christina Maidt-ZinkeAnfang Dezember waren wir, Michael Meyen und ich, in Havanna und im Provinzzentrum Matanzas, um mit kubanischen KW-Studierenden über die Herausforderungen der Medialisierung und des Internets zu diskutieren. Und dann schreiben Sie einen ellenlangen Kommentar darüber?Die Stadt-Land-Unterschiede waren greifbar.

die Realität spiegelt diese aber nur selten wieder 4

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Was wissen wir, wenn wir die Lokalpresse lesen? Die Masterarbeit von Minea Pejic zeigt: vor allem das, was uns das Rathaus sagen möchte. Am Beispiel der Tauben weist die Studie nach, dass der Journalismus den politischen Meinungsführern vor Ort folgt. diese Theorie aufzugebenWo die Tauben bekämpft werden (wie in München), wird etwas anderes berichtet als da, wo sie bleiben dürfen (wie in Ingolstadt).

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weil sie Nervenkitzel bieten

Viel ist geschimpft worden auf die Medien in Sachen NSU-Prozess. Zu einseitig, zu viel Beate Zschäpe, zu wenig Aufklärung über rechte Netzwerke und den gesellschaftlichen Nährboden. das übernehmen ja schon die Journalisten für einenVictoria Zehnder hat nun untersucht, wie über das Urteil berichtet wurde, und kann zeigen, dass diese Vorwürfe nur teilweise berechtigt sind. Es gibt zwar eine staatsnahe Öffentlichkeit, die der Gerichtslogik folgt und sich auf einzelne Täter konzentriert, zugleich aber wird auch in einigen Leitmedien die Opferperspektive stark gemacht und weitere Aufklärung gefordert.

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Astroturfing. In den USA kennt das jeder, der mit Bürgerprotesten zu tun hat. Konzerne oder staatliche Akteure imitieren Graswurzelinitiativen, um ihre Interessen durchzusetzen. Wo die Korken zweimal knallenIm deutschsprachigen Raum ist Astroturfing eher Ausnahme. Kalenderblatt 2019: 31Alexander Hummel zeigt in seiner Master-Arbeit, dass Astroturfing den journalistischen Blick gezielt instrumentalisiert und deshalb als Sozialtechnik zur Manipulation von Öffentlichkeit verstanden werden muss.

Freispruch im Fall "Cap Anamur"

Mit der sozialwissenschaftlichen Wende in der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft in den 1960er bis 1980er Jahren sind einige Begriffe aus der Fachdebatte praktisch verschwunden. Herrschaft. Propaganda. Manipulation. Ideologie. in speziellen Zentren der EUDas meinen Uwe Krüger und Sebastian Sevignani, Herausgeber des ersten Sammelbandes des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft (KriKoWi). Der Fokus des Bandes: Ideologiekritik.

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Von Khuê Pham

Es sind wirklich alle in diesem Rubikon-Buch über Medien-Manipulation in Sachen Klimawandel dabei, die sich zur deutschsprachigen Gegenöffentlichkeit zählen.weil sie Nervenkitzel bieten All die,  die schon immer gewillt waren, um die Ecke zu denken. Helfer zwischen den FrontenUnd noch konkreter: alle, die aus einem Mediensystem ausgestiegen sind, das ihrer Meinung nach viel zu sehr von den Interessen geleitet wird, die genau in diesem Moment dabei sind, unsere Welt zu zerstören.